Rülke besucht J. Schmalz GmbH in Glatten

Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion und Pforzheimer Abgeordnete Dr. Hans-Ulrich Rülke hat die J. Schmalz GmbH in Glatten besucht. Im Rahmen eines Gesprächs mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Kurt Schmalz sowie Geschäftsführer Andreas Beutel und einem anschließenden Werksrundgang tauschte sich Rülke über aktuelle Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg aus.

Ein zentrales Thema war der Bürokratieabbau und die von Rülke angestrebte Verwaltungsreform. „Wir brauchen in Baden-Württemberg nicht fünf, sondern drei Verwaltungsebenen. So können Kommunen schneller entscheiden, Unternehmen werden entlastet und Projekte kommen zügiger voran“, so Rülke wörtlich. Ziel sei es, Aufgaben stärker zu bündeln, Landkreise zu stärken und Kommunen mehr Verantwortung zu übertragen. Solche Reformen seien vor allem mit einer bürgerlichen Regierung möglich.

Schmalz legt größten Wert auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. So liegt die Ausbildungsquote am deutschen Hauptsitz überdurchschnittlich hoch. Daher ist eine solide Schulbildung, auf der eine erfolgreiche Ausbildung aufbauen kann, unverzichtbar.

Beim Werksrundgang und in Gesprächen mit Auszubildenden und Beschäftigten wurde deutlich, wie wichtig klare Anforderungen und solide Grundlagen für eine erfolgreiche Ausbildung sind. Die Gemeinschaftsschule kann für manche Schüler geeignet sein, jedoch nicht für alle. Die Realschule bleibt ein eigenständiger Bildungsgang und sollte nicht in der Gemeinschaftsschule aufgehen. Für Kinder ist es entscheidend, dass der Schulfrieden parteiübergreifend über Wahlperioden hinweg erhalten bleibt, damit sie kontinuierlich und verlässlich lernen können“, so Rülke wörtlich.

Die J. Schmalz GmbH ist ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen mit Hauptsitz in Glatten. Das 1910 gegründete Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern von Vakuumtechnologie sowie Automations- und Handhabungssystemen und beschäftigt rund 1.800Beschäftigte.

Im Bild (v.l.n.r.): Dr. Kurt Schmalz, Andreas Beutel und Dr. Hans-Ulrich Rülke.