Schweickert wendet sich wegen Problemen bei PreZero an Führung der Schwarz-Gruppe

Der FDP-Enzkreisabgeordnete und Kreisrat Prof. Dr. Erik Schweickert wendet sich aufgrund der anhaltenden Probleme bei der Müllabfuhr im Enzkreis nun direkt an die Schwarz-Gruppe, deren Tochter das im Enzkreis zuständige Entsorgungsunternehmen PreZero ist. Die Probleme müssten offensichtlich erst von ganz oben angesprochen werden, bevor die Tochter diese ernsthaft angehe, so Schweickert. „Trotz gegenteiliger Beteuerungen kommt PreZero mit der Abholung des Mülls nicht hinterher. Zumindest in einigen Straßenzügen stehen Mülltonnen nun seit Wochen ungeleert und überfüllt am Straßenrand. Von der Zusage, dass bis zum 17. Januar alle Rückstände bei Rest- und Biomüll abgearbeitet sein sollten, spüren viele Bürgerinnen und Bürger jedenfalls nichts.“

Schon in der vergangenen Woche hatte Schweickert im Kreistag deutliche Worte für die Probleme PreZeros gefunden. Auch Landrat Bastian Rosenau hatte in diesem Zuge Zeitnahe Verbesserungen angemahnt. Diese Appelle seien aus Sicht des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag jedoch offensichtlich verpufft. Es bleibt dabei: Die Rückstände müssen unverzüglich abgearbeitet werden. Darüber hinaus muss von PreZero sichergestellt werden, dass auch die überfüllten Mülltonnen entgegen der eigentlichen Vorgaben geleert werden. Es kann jedenfalls nicht sein, dass Straßen und Gehwege weiter mit Müll zugestellt werden und die Bürgerinnen und Bürger unter der Schlechtleistung des Entsorgers leiden müssen“, zeigt sich Schweickert weiter verärgert.

Auch die Erreichbarkeit habe sich zwischenzeitlich nicht verbessert und sei weiterhin mehr als mangelhaft. Das passt jedenfalls aus meiner Sicht nicht zu einem Unternehmen der Schwarz-Gruppe, mit der man ansonsten einen deutlich höheren Anspruch an Qualität und Service verbindet. Ich hoffe, dass die Führung der Unternehmensgruppe darauf hinwirken wird, dass die Probleme zeitnah gelöst werden“, so der Enzkreisabgeordnete schließlich.