Zukunft der FDP Baden-Württemberg: „Alle jetzt an einem Strang ziehen“

Die FDP hat einen neuen Bundesvorstand gewählt, angeführt von Wolfgang Kubicki. Jetzt wird auch die Führung der FDP Baden-Württemberg neu aufgestellt – bei einem Parteitag Ende September. Doch bereits dieser Tage lief ein Verfahren dazu an, inklusive Mitgliederbefragung. Beim Zwei-Bezirke-Treffen der Bezirke Mittelbaden und Nordschwarzwald in Karlsruhe ging es deshalb um Fragen wie: Welche Struktur braucht die Partei? Welche Themen sollen bespielt werden? Wie wichtig ist die FDP in den Kommunen? Welche Köpfe führen die Partei im Ländle an? In seinem Schlusswort fasste unser Kreisvorsitzender Erik Schweickert – zugleich Bezirksvorsitzender Nordschwarzwald – zusammen: „Wir müssen einen ganzheitlichen Liberalismus bieten und Einigkeit schaffen. Alle an einem Strang ziehen und die FDP-Lokalpolitiker stärken.“  Denn was vor Ort wirke, komme bei den Leuten auch an und schaffe Sympathien. Hans-Ulrich Rülke stellte den Anwesenden das genaue Verfahren bis zum Landesparteitag vor und betonte ebenfalls, dass die FDP nur geeint erfolgreich sei und ein „Lagerdenken“ für ihn ohnehin keine Rolle spiele. Rülke: „Wirtschaftsliberalismus und Bürgerrechte sind zwei Seiten einer Medaille!“

Das Zwei-Bezirke-Treffen wurde von sechs Parteimitgliedern genutzt, um sich als Kandidatinnen und Kandidaten für einen Posten im neuen Landesvorstand zu präsentieren. Wer wollte, konnte vor Ort auch eine Unterstützerunterschrift für einzelne Personen abgeben. Das Veranstaltungsformat der zwei Bezirke gibt es schon über 20 Jahre. Normalerweise stehen immer ein Thema und ein Referent im Mittelpunkt. Doch der Rede- und Fragebedarf zur Neuaufstellung der FDP war groß. Insofern war es richtig, dass hier die Mitglieder Meinung beziehen konnten.