Als alarmierend bezeichnet der Pforzheimer FDP-Stadtrat und Vorsitzende der FDP/FWV-Fraktion im Gemeinderat Hans-Ulrich-Rülke den Befund des aktuellen Smart-City-Index von Bitkom. Der Digitalverband hatte den Stand der Digitalisierung der 83 deutschen Großstädte in fünf Bereichen analysiert und verglichen. Nämlich bei Verwaltung, Mobilität, Energie und Umwelt, IT-Infrastruktur sowie Bildung.
Das Abschneiden der Stadt Pforzheim müsse beunruhigen. Pforzheim erreicht nicht nur in Baden-Württemberg den letzten Platz unter den neun Großstädten des Landes, sondern auch im nationalen Vergleich mit Platz 69 unter 83 ein niederschmetterndes Ergebnis.
Noch mehr müsse beunruhigen, dass die Entwicklung offenbar immer mehr ins Negative abgleite. Während sich etwa die Landeshauptstadt Stuttgart im Vergleich zum Vorjahr von Platz 3 auf den Spitzenplatz vorgearbeitet habe, sei es Mannheim immerhin gelungen, von Platz 24 auf Platz 19 vorzustoßen. Demgegenüber verlor Pforzheim in nur einem Jahr 10 Plätze, von 59 auf 69.
Aus Rülkes Sicht müssten im Rathaus nun alle Alarmlampen leuchten. „Wenn wir die Zukunft bei der Digitalisierung verschlafen, dann werden wir vermutlich auch bei der Arbeitslosigkeit die Rote Laterne im Lande von Mannheim bald wieder übernehmen. Die Attraktivität und der wirtschaftliche Wohlstand unserer Stadt hängen zentral mit dem Zukunftsthema Digitalisierung zusammen“, so der FDP-Politiker wörtlich.
