Schweickert macht weiter Druck – Verkehr in Wiernsheim soll sicherer werden

Der FDP-Enzkreisabgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert macht weiter Druck beim grünen Verkehrsminister Winfried Hermann, um Verbesserungen für die Sicherheit im Wiernsheimer Verkehr zu erreichen. Schon während eines Ortstermins mit dem WiernsheimerBürgermeister Matthias Enz Anfang Januar hatte Schweickert angeregt, im Rahmen der anstehenden Sanierung der Ortsdurchfahrt der L 1134 zumindest kleinere sicherheitsverbessernde Maßnahmen umzusetzen. Auch der Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Hindenburgstraße/Weiherstraße, wo sich im November ein Unfall unter Beteiligung einer Schülerin ereilte, sei längerfristig denkbar. Auf eine entsprechende schriftliche Anfrage beim Minister von Ende Dezember habe er jedoch bis heute keine Antwort erhalten. Nachdem zwischenzeitlich sogar Eltern den Schulweg ihrer Kinder absichern, legt Schweickert nun nochmals in einem weiteren Schreiben an Hermann nach. Eindringlich, so der Liberale unter Bezug auf die Aktion der Eltern, bitte er darum, die eigentlich schon im letzten Jahr geplante Sanierung der Ortsdurchfahrt nicht nochmals zu verschieben und darüber hinaus zusätzliche verkehrssichernde Maßnahmen zu ergreifen. Zumindest eine bessere Ausleuchtung und den Bau einer Bedarfsampel wolle er anregen. „Es muss sich etwas tun. Es ist den betroffenen Eltern und Kindern nicht zu vermitteln, wenn das Land die durch die Sanierung gegebene Chance ungenutzt verstreichen lässt“, macht Schweickert seine Erwartungen entsprechend deutlich.

Auch bei einem anderen seit Jahren umstrittenen Punkt hakt der Enzkreisabgeordnete in seinem Schreiben nochmals nach, denn auch an der Buswendeschleife am Ortseingang Iptingens von Nussdorf kommend, fordern Eltern seit Jahren den Bau einer Querungshilfe. Immer wieder hatte es hier Verzögerungen gegeben, weil das Land eine solche für nicht notwendig hält und der Platz dort begrenzt sei. Der Gemeinde hatte man jedoch offengelassen, einen Bau zu erlauben, sofern eine genehmigungsfähige Lösung präsentiert werde. „Auch hier muss das jahrelange Hickhack langsam mal zu einem positiven Ende kommen“, so Schweickert.